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Ralf Schmitz Partnerprogramm: die Fragen, die hier immer wieder aufkommen

Mir fällt seit einigen Wochen auf, dass hier im Board eigentlich immer dieselben sieben Fragen zum Partnerprogramm von Ralf Schmitz auftauchen, nur jedes Mal in anderen Worten formuliert und über mehrere Threads verstreut, also sammle ich die Antworten lieber einmal an einer Stelle, statt dass wieder zehn Einzelthreads mit im Kern derselben Diskussion entstehen und die Suche hier im Board am Ende nur unübersichtlicher wird.

Ich beantworte die Punkte in der Reihenfolge, in der sie hier normalerweise gestellt werden, halte mich dabei strikt an das, was auf der Anbieterseite tatsächlich so steht, und schreibe auch dazu, wo ich selbst noch am Abwägen bin. Wer die Bedingungen im Anschluss lieber komplett selbst nachlesen will, findet sie über die Anmeldeseite zum Partnerprogramm, den Rest fasse ich hier trotzdem noch einmal in eigenen Worten zusammen, damit man nicht immer wieder alles neu zusammensuchen muss.

Was kostet die Anmeldung, und wie hoch ist die Provision wirklich?

Die Anmeldung selbst kostet nichts. Es gibt keine Bewerbung und keine manuelle Prüfung, man wird direkt nach der Registrierung freigeschaltet und kann sofort Links ziehen, ohne tagelang auf eine Bestätigung zu warten. Das war für mich der erste Punkt, den ich überhaupt geklärt haben wollte, weil ich bei anderen Partnerprogrammen schon Wartezeiten von mehreren Tagen erlebt habe, bis überhaupt eine Freischaltung kam, und in der Zwischenzeit verpufft bei mir meistens die Motivation, direkt loszulegen.

Bei der Provision wird es dann konkreter: In den meisten Fällen liegt sie bei 50 Prozent vom Verkaufspreis, also spürbar mehr, als es bei vielen anderen Partnerprogrammen üblich ist, wo oft nur ein niedriger zweistelliger Prozentsatz drin ist. Bei einem Produkt für 97 Euro sind das 48,50 Euro, bei 297 Euro landet man bei 148,50 Euro, und bei 599 Euro sind es 299,50 Euro. Diese Zahlen habe ich mir nicht selbst zusammengerechnet, sondern das sind die Werte, die für die jeweiligen Preisstufen angegeben werden. Bei Gratisangeboten oder zeitlich begrenzten Aktionen weicht die Höhe davon ab, das steht dann jeweils separat dabei und sollte man im Einzelfall prüfen, bevor man einen Link teilt oder aktiv bewirbt. Wer vorher grob kalkulieren will, wie viele Verkäufe für ein bestimmtes Ziel nötig wären, hat mit diesen festen Prozentsätzen wenigstens eine verlässliche Rechengrundlage, statt nur mit vagen Schätzungen zu arbeiten.

Wie viele Produkte bekomme ich mit einer Anmeldung?

Das war für mich fast der wichtigste Punkt, weil ich vorher angenommen hatte, man müsste sich für jedes einzelne Produkt separat freischalten lassen oder erneut irgendwo einen Antrag stellen. Ist aber nicht so: Mit einer einzigen Anmeldung ist der komplette Katalog mit rund 200 Produkten freigeschaltet, man muss also nicht bei jedem neuen Kurs wieder von vorn anfangen, sondern kann sofort loslegen, sobald man ein passendes Produkt gefunden hat.

Dazu gehören zum Beispiel der VIP Affiliateclub 4.0, der Affilipage Builder, Monster-Affiliate, Das ultimative Home Office Business inklusive der KI Edition, der KI-Affiliate-Meisterkurs, Traffic Tsunami, die Affiliate Webinar-Blackbox 3.0, Durchstarter Mentoring oder auch die 10 Tage Challenge, um nur einen Teil zu nennen, quer durch verschiedene Themen und alle drei genannten Preisstufen. Dadurch lässt sich innerhalb des Programms auch ein Weg von einem günstigeren Einstiegsprodukt bis zu einem höherpreisigen Angebot abbilden, ohne dafür mehrere unterschiedliche Anbieter kombinieren zu müssen. Für mich heißt das praktisch, dass ich mir aus dem gesamten Sortiment das raussuchen kann, was gerade zur eigenen Zielgruppe passt, statt mich von Anfang an auf ein einziges Produkt festzulegen und bei einer Flaute komplett ohne Alternative dazustehen.

Wer rechnet ab und wer zahlt aus?

Abrechnung, Rechnungsstellung und Auszahlung laufen komplett über Digistore24, nicht direkt über Ralf Schmitz oder dessen Firma. Für mich war das ein Pluspunkt, weil ich Digistore24 schon aus anderen Programmen kenne und ungefähr weiß, wie die Auszahlungen dort grundsätzlich ablaufen, statt mich auf eine unbekannte, selbst gebaute Abrechnung eines einzelnen Anbieters verlassen zu müssen.

Kommt es zu einem Rücktritt vom Kauf, wird die entsprechende Provision automatisch wieder verrechnet, man muss also selbst nichts nachhalten, zurückbuchen oder irgendwo melden. Das läuft im Hintergrund über das System der Abrechnungsstelle, und auch die Rechnungen laufen dort automatisch, ohne dass man sich als Affiliate selbst um eine eigene Rechnungsstellung kümmern müsste.

Welche Werbemittel gibt es?

Banner, Grafiken und E-Mail-Vorlagen liegen fertig bereit, man muss also nicht bei null anfangen und sich alles selbst zusammenbasteln, sondern kann direkt auf fertiges Material zugreifen und es in die eigenen Kanäle einbauen. Bei größeren Launches kommen zusätzliche Materialien dazu, die dann speziell auf die jeweilige Aktion und den zeitlichen Ablauf zugeschnitten sind.

Was ich zusätzlich positiv finde: Die Funnels dahinter werden offenbar laufend weiter optimiert, es gibt sogar eigene Offline-Buch-Funnels, also Strecken, die nicht nur online funktionieren, sondern auch außerhalb des Internets ansetzen. Dazu kommen regelmäßige Affiliate-Wettbewerbe mit Sachpreisen, an denen man als angemeldeter Partner automatisch und kostenlos teilnimmt, ohne sich irgendwo separat eintragen zu müssen, was ich als netten Zusatzanreiz sehe, auch wenn das natürlich nicht der Hauptgrund für eine Anmeldung sein sollte.

Was ist ausdrücklich verboten?

Hier lohnt sich ein genauer Blick, denn ein Verstoß führt laut den Bedingungen zum dauerhaften Ausschluss, und zwar inklusive bereits verdienter, aber noch nicht ausgezahlter Provisionen. Ausdrücklich untersagt sind unter anderem:

  • unaufgeforderte Werbe-Mails beziehungsweise Spam
  • Massenposts in Gruppen
  • Paidmailer, Viralmailer und Klicksysteme
  • Käufe über den eigenen Affiliatelink
  • Werbung auf XING
  • mehr als ein Beitrag pro Tag und Plattform

Nachvollziehbar ist das für mich vor allem beim Verbot, über den eigenen Affiliatelink selbst einzukaufen, denn sonst ließe sich eine Provision künstlich in einen Rabatt umwandeln, was gegenüber allen anderen Partnern unfair wäre. Auf der anderen Seite sind Facebook Ads und Google Ads ausdrücklich erlaubt, das wird also nicht pauschal eingeschränkt, sondern es geht erkennbar gezielt gegen die Methoden, die für Nutzer und Netzwerk lästig oder unseriös wirken, nicht gegen bezahlte Werbung an sich. Dazu passt auch die Regel mit dem einen Beitrag pro Tag und Plattform, die für mich Sinn ergibt, weil genau das penetrante Dauerposten in Gruppen und Foren sonst schnell überhandnimmt und am Ende dem ganzen Programm einen schlechten Ruf einbringt.

Lohnt sich das ohne große Reichweite?

Das ist die Frage, bei der ich am ehrlichsten sein will: Ohne Reichweite passiert erst mal gar nichts von alleine. Das Programm ersetzt keine eigene Arbeit, und die Werbemittel oder Wettbewerbe helfen zwar bei der Umsetzung, bringen einen aber nicht automatisch vor eine Kamera, in eine fremde Timeline oder auf die erste Seite bei Google.

Wer bei null anfängt, kommt um den Aufbau einer eigenen kleinen Reichweite nicht herum, sei es über eine Nische, einen Kanal oder eine kleine E-Mail-Liste, und genau das braucht Zeit und Kontinuität. Was ich aber als echten Vorteil sehe: Weil ein einziges Konto Zugriff auf rund 200 Produkte gibt, muss man vorher nicht schon wissen, welches einzelne Produkt am Ende funktioniert, sondern kann innerhalb des Sortiments ausprobieren, was zur eigenen Zielgruppe und zum eigenen Kanal passt, statt sich vorab auf eine einzige Wette festzulegen. Die kostenlose Registrierung zum Programm sehe ich deshalb eher als Werkzeug für diesen Prozess, nicht als automatischen Verdienst, der von allein reinkommt. Der bekannte Name hilft höchstens dabei, dass man bei der eigenen Zielgruppe nicht bei null Vertrauen anfängt, die Sichtbarkeit dafür muss man trotzdem selbst organisieren.

Baut ihr für so ein breites Sortiment vorher gezielt eine kleine Reichweite auf einem einzelnen Kanal auf, oder testet ihr neue Produkte lieber direkt über eure bestehenden Listen und Kontakte?